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BIENEN. WAS DU SCHON IMMER WISSEN WOLLTEST.

17.08.2020

Die Honigbiene ist bei uns nach dem Rind und dem Schwein das drittwichtigste Nutztier.

Ob Obst, Gemüse, Nüsse, Honig oder Kräuter – viele dieser Lebensmittel sind auf Bestäubung angewiesen.

Bienen und andere Insekten spielen bei rund 35 Prozent der weltweiten

Lebensmittelproduktion eine wichtige Rolle.

Ohne die braun-gelben Insekten gäbe es viele Nahrungsmittel nicht.

Kulturpflanzen wie Kakao, Vanille und Maracuja beispielsweise sind

zu 100 Prozent auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen.

Hier einige Fakten rund um das kleine Wesen:

1. My Home is my Castle:

Bienen wohnten früher in hohlen Bäumen und Körben. Heute bieten wir Imker den Bienen sogenannte Beuten aus Holz oder Styropor als Haus an.

2. Volkstärke:

Ein Bienenvolk besteht aus Arbeiterinnen, einer Königin und Drohnen. Im Sommer leben in einem Volk eine Königin,  ca. 40.000 Arbeiterinnen und ca. 300 Drohnen. Im Winter sind es ca. 5.000 Arbeiterinnen und die Königin.

3. Farbenpracht:

Bienen sind rotblind. Durch ihre Facettenaugen können sie Rot nur als Schwarz sehen. Dafür haben sie die einzigartige Fähigkeit, ultraviolettes Licht zu sehen. Bienen fliegen bevorzugt die Farben Blau und Gelb an.

4. Kleine Raser:

Bienen können bis zu 30 km/h schnell fliegen und das mit zirka 250 Flügelschlägen pro Sekunde. Erstaunlich ist, dass die Bienen Farben nur bei einer Fluggeschwindigkeit von maximal 5 km/h wahrnehmen können.

5. Frauenhaushalt:

Ein Bienenvolk besteht fast ausschliesslich aus unfruchtbaren Weibchen, den Arbeiterinnen. Sie erfüllen viele verschiedene Aufgaben, von der Brutpflege bis hin zum Futtersammeln. Das einzige vermehrungsfähige weibliche Wesen in einem Bienenvolk ist die Königin. Und männliche Tiere, sogenannte Drohnen, gibt es nur für ein paar Wochen im Jahr. Sie haben nur einen Lebenszweck: die Königin auf ihrem Hochzeitsflug zu begatten. Und dabei sterben sie.

6.  Ein einziger Pieks:

Bienen stechen nur zu ihrer Verteidigung, sie sind in der Regel nicht aggressiv.

Der Stachel einer Biene hat kleine Widerhaken, die in der Haut des Menschen stecken bleiben. Wenn die Biene ihn wieder rausziehen will, bleibt der gesamte Stachelapparat in der Haut des Menschen stecken und reisst ab. Die Biene stirbt dann an ihren Verletzungen.